Michael Ende


Michael Andreas Helmuth Ende (1929–1995) gilt als einer der einflussreichsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit und als Visionär der phantastischen Literatur.

Seinen Durchbruch feierte er 1960 mit dem Kinderbuchklassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, für den er mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.
Es folgten weitere Werke die bis heute als absolute Klassiker gelten: So z.B. „Momo“ und sein wohl bekanntestes Buch „Die unendliche Geschichte“.

Michael Ende verstand es meisterhaft, komplexe Themen wie den Verlust von Zeit und die schwindende Kraft der Fantasie in fesselnde Erzählungen zu verpacken, die bis heute in über 40 Sprachen weltweit gelesen werden.

Bis zu seinem Tod im Jahr 1995 blieb er ein leidenschaftlicher Verfechter der Fantasie als lebensnotwendige Kraft des menschlichen Geistes.

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Die unendliche Geschichte

Der 10jährige Halbwaise Bastian Balthasar Bux, der von seinem Vater kaum beachtet wird, ist auch in der Schule ein Außenseiter. Als Bastian eines Tages wieder einmal von seinen Mitschülern auf dem Heimweg geärgert wird, flüchtet er in das Antiquariat von Konrad Koreander, der zu dem Zeitpunkt gerade ein Buch namens „Die unendliche Geschichte“ liest.