Agatha Christie


“It is a curious thought, but it is only when you see people looking ridiculous that you realize just how much you love them. ”

Dame Agatha Mary Clarissa Christie (1890 – 1976) auch genannt die „Queen of Crime“ verfasste über 60 Krimis, zahlreiche Kurzgeschichten und Theaterstücke – darunter mit „The Mousetrap“ auch das am Längsten laufende Theaterstück der Geschichte. Ihre Bücher verkauften sich bisher mindestens 2 Milliarden mal – was ein absoluter Rekord ist. Ihre berühmtesten Figuren sind Hercule Poirot und Miss Marple.

Sie wuchs als jüngstes von 3 Geschwistern einer wohlhabenden Familie in Torquay auf und konnte bereits mit 4 lesen. Wenig später lernte sie Piano und Mandoline und wollte einige Zeit lang Opernsängerin oder Konzertpianistin werden, einen Wunsch den sie später aufgeben musste da ihr das Talent fehlte.

Ihre erste Kurzgeschichte „The House of Beauty“ schrieb sie mit 18 während sie kränkelnd im Bett lag. Später wurde die Geschichte in überarbeiteter Form als „The House of Dreams“ veröffentlicht. Weitere frühe Geschichten befassten sie vor allem mit ihrem Interesse am Paranormalen und Spirituellen. Diese frühen Werke wurden jedoch, genauso wie ihr erstes Buch von Publishern abgelehnt.

Während des ersten Weltkriegs arbeitete sie für das Rote Kreuz und schrieb nebenbei ihre erste Detektivgeschichte „The Mysterious Affair at Styles“ mit Hercule Poirot in der Hauptrolle. Auch das Manuskript wurde erst im zweiten Anlauf angenommen und war nicht sofort der große Erfolg. Einige Bücher später fing es aber langsam an besser zu laufen. Christie hatte nun keine Schwierigkeiten mehr ihre Bücher zu verkaufen und wurde immer bekannter.

1926 kam schließlich ihr eigenes Mysterium, als sie eines Abends nach einem Streit mit ihrem Mann einfach verschwand und erst 11 Tage später in einem Hotel gefunden wurde. Sie selbst behauptete später immer sich an nichts was sie während dieser Tage gemacht hat erinnern zu können. Ob es stimmt oder doch Absicht dahinter steckte ist bis heute umstritten.

Viele Jahre, eine Scheidung, eine Hochzeit mit dem Archäologen Max Mallowan, viele Reisen und noch mehr Bücher später verstarb die unangefochtene Queen of Crime schließlich 1976 zu Hause in Winterbrook House, ein paar Monate nach der Veröffentlichung von „Curtain“. Poirots letztem Fall.

Eine Collage aus acht verschiedenen Buchcovern des Kriminalromans „Die Tote in der Bibliothek“ von Agatha Christie auf dunkelblauem Hintergrund. Die Cover stammen aus unterschiedlichen Jahrzehnten und zeigen diverse Designs, von klassischen Illustrationen einer Bibliothek bis hin zu modernem Grafikdesign. Über und unter den Covern steht in großen, hellblauen 3D-Buchstaben der Titel „Die Tote in der Bibliothek“.

Die Tote in der Bibliothek

Das Ehepaar Bantry wohnt in einem nicen Landhaus mit eigener Bibliothek. Genau dort wird eines frühen Morgens vom Hausherrn himself, Arthur Bantry, die Leiche einer stark geschminktem jungen Frau im Abendkleid gefunden. Niemand weiß, wer die Tote ist und wie sie in diese Bibliothek kommt, aber Dolly Bantry weiß eines ganz genau, und zwar, dass ihre alte Freundin Miss Marple den Fall lösen soll.

schwarz-weiß Foto vom Cover des Buches. Darauf ist die Silhouette von einem 3 etagigen Haus auf einer kleines Insel umgeben vom tosenden Meer zu sehen.

Und dann gab’s keines mehr

Zehn Männer und Frauen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, werden auf eine abgeschiedene Insel vor der Küste Devons eingeladen. Der Gastgeber nennt sich U.N. Owen und ist seltsamerweise nicht anwesend.

Erst beim Dinner bekommen die Gäste ihn über ein altes Grammophon zu hören. Doch das was er sagt gefällt ihnen gar nicht...