Deborah Ellis


Deborah Ellis ist eine kanadische Autorin, Aktivistin und Feministin. Sie wuchs in Paris, Ontario auf und sagt von sich selbst, dass sie damals ein “Loner” war. Aber sie hatte viel Fanatsie, war schon als Kind eine Leseratte und wusste bereits mit 11, dass sie einmal Autorin werden möchte. In der High School ist sie der Friedensbewegung beigetreten und einige Jahre später auch der feministischen Bewegung.

In ihren Bücher verarbeitet sie oft ihre Erfahrungen als Aktivistin, so basiert etwa “Die Sonne im Gesicht” auf Interviews die sie mit afghanischen Flüchtlingen geführt hat und auch in ihren anderen Bücher lenkt sie den Blick oft auf die Schwächsten der Gesellschaft, wie z.B. Waisenkinder, Kinder von Drogenabhängigen oder Kinder die Rassismus ausgesetzt sind uvw. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, so erhielt sie unter anderem den Order of Ontario, den Governor Generals Award und wurde zum Member of the Order of Canada (quasi das Bundesverdienstkreuz Kanadas).

Auf dem Cover von Deborah Ellis' "Die Sonne im Gesicht" ist das Foto eines afghanischen Mädchens in einer Art Hijab zu sehen.

Die Sonne im Gesicht

Die 11-jährige Parvana lebt mit ihren Eltern und drei Geschwistern in einer kleinen 1-Raum-Wohnung (ohne fließendes Wasser) in Kabul. Früher ging es der Familie einmal richtig gut, sie war reich und angesehen (schönes Haus, gute Jobs, sehr gute Bildung), doch der Krieg hat ihr all das genommen. Der Vater, ein Geschichtslehrer, der in England studiert hat, hat bei einem Bombenangriff einen Fuß verloren und kann seitdem nur noch mit (Parvanas) Hilfe gehen.